An Senegals Küsten nagt das Meer

Senegal

Aufgrund der Klimaerwärmung wird der Meeresspiegel an Senegals Meeresküste bis Ende des Jahrhunderts um mindestens einen Meter ansteigen, was zu immer mehr Küstenerosion führt und das Grundwasser und die Böden versalzen lässt. Aufgrund des Klimawandels häufen sich auch Extremwetterereignisse wie Starkregenfälle und Stürme. Nicht nur der Klimawandel, auch der Raubbau an der Natur ist ein Problem, etwa im Siné Saloum Delta im Süden von Senegals Meeresküste. Die Küstenmangroven wurden hier in der Vergangenheit vielerorts abgeholzt und als Feuerholz genutzt. Für viele Küstenbewohner:innen sind diese Entwicklungen verheerend, so auch für Salimata Diouf, die im Siné Saloum Delta vom Sammeln und vom Verkauf von Meeresfrüchten lebt und daher auf eine intakte Umwelt angewiesen ist:

  • Das tun wir von Fastenaktion und HEKS

    Intakte Mangrovenwälder sind zentral, nicht nur für den Erhalt der Fisch- und Meeresfrüchtebestände, sondern auch um die klimatischen Veränderungen abzufedern. Einerseits schützen Mangroven die Küstenbewohner vor Sturmfluten und der Küstenerosion. Andererseits speichern sie fünfmal mehr Kohlenstoff als terrestrische Wälder.

    HEKS und seine senegalesische Partnerorganisation APIL unterstützen daher 18 Dörfer im Siné Saloum Delta dabei, die Mangroven vor weiterer Abholzung zu schützen, sie wieder aufzuforsten und ihren Erhalt durch nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden langfristig zu sichern.

    Mehr Infos findest Du hier.

  • Das kannst Du tun

    Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende, damit Menschen in Senegal, Indonesien und anderen Ländern im globalen Süden zu ihren Rechten kommen und sich gegen die Folgen des Klimawandels wehren können – auf Gemeindeebene, national und international. Herzlichen Dank!

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