Flugreisen

Und was sie mit Jocelyn Sabatin aus den Philippinen zu tun haben.
Philippinen

Das arktische Eis schmilzt durch die Klimaerwärmung und lässt den Meeresspiegel ansteigen. Die Erwärmung hat immense Auswirkungen auf die Strömungen im Meer, die „Versauerung“ der Ozeane, Korallenbleiche, das Nährstoffvorkommen und die Artenvielfalt. In den Küstengebieten haben die Fischbestände in den letzten Jahren drastisch abgenommen. Grund dafür sind Überfischung durch grosse Fangboote, die bis in die Küstengewässer vordringen, und Abholzung der Mangroven, welche das Ökosystem der Küste aus dem Gleichgewicht bringen und den Klimawandel vorantreiben. Auch an Land zeigen sich die Folgen des Klimawandels: Wetterextreme wie Dürren, Wirbelstürme und extreme Niederschläge wechseln sich vielerorts immer schneller ab. Taifune bringen regelmässig die Lebensgrundlage der Menschen in Gefahr. Die zunehmende Klimaerwärmung erschwert zudem den Anbau von Nahrungsmitteln wie Reis. Menschen an den Küstengebieten der Philippinen haben immer weniger Nahrungssicherheit, wenn ihre Felder überschwemmt werden. Drei Menschen aus den Philippinen erzählen dir hier, mit welchen Folgen des Klimawandels sie zu tun haben:

Das kannst du tun
  • Weniger Fliegen

    Gegen den Klimawandel kann man viel tun, auch jeder von uns. Fliegen zum Beispiel ist sehr klimaschädlich. 86 Prozent der Flüge von Schweizerinnen und Schweizern sind Privatreisen – sie geschehen also mehrheitlich zu unserem Vergnügen. Im Vergleich zu unseren Nachbarländern besteigen wir Schweizerinnen und Schweizer doppelt so häufig ein Flugzeug. Mit jedem Flugzeug das weniger fliegt und mit jedem Flug, den du weniger buchst, hilfst auch du mit, dass sich das Leben an der Küste der Philippinen wieder zum Guten verbessern kann.

  • Sag JA zur Gletscher-Initiative

    Bestelle dir noch heute eine Fahne für den Balkon! Die Initiative will, dass wir ab 2050 nicht mehr Emissionen ausstossen, als wir brauchen „Netto null“ ist die Devise. Bestelle jetzt deine Fahne.

  • Das machen wir von Fastenopfer und Brot für alle

    Wenn das ökologische Gleichgewicht zerstört ist, geht es letztlich niemandem gut damit. Wir versuchen, nicht nur Auswirkungen des Klimawandels zu bekämpfen, sondern auch die Ursachen anzugehen.

    Fastenopfer arbeitet seit fast 60 Jahren – davon 15 Jahren im Landesprogramm – mit Fischerinnen, Fischern und bäuerlichen Gemeinschaften auf den Philippinen zusammen. Zentral für viele Menschen ist das Wissen, wie sie sich besser gegen die häufig vorkommenden Wirbelstürme wappnen. Die Zunahme solcher Wetterextreme sind eine direkte Folge des Klimawandels. Mit ihnen nimmt auch Hunger und Armut zu. Ein Grossteil der langjährigen Projektarbeit von Fastenopfer beinhaltet deshalb das „Disaster Risk Management“. So können sich die betroffenen Menschen besser auf solche Katastrophen vorbereiten und sich gegenseitig beim Wiederaufbau helfen. Die Psychosoziale Konfliktanalyse ist ein von Fastenopfer entwickeltes Instrument, mit dem die Betroffenen die psychischen Folgen des Klimawandels berücksichtigen und traumatischen Erfahrungen verarbeiten können.

    Brot für alle hat auf den Philippinen zahlreiche Klimaworkshops mit Partnerorganisationen durchgeführt. In diesen Workshops erfahren Betroffene mehr über die Ursachen des Klimawandels und entwickeln mit Unterstützung von den lokalen Partnerorganisationen und Brot für alle Strategien, um die Folgen des Klimawandels abzufedern. Dies geschieht zum Beispiel durch angepasstes Saatgut oder Schutzmassnahmen gegen Überschwemmungen oder Sturmwinde.

    Und in der Schweiz? Zusammen mit rund 90 Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklung, Kirche, Jugend, Gewerkschaften und Konsumentenschutz setzen wir von Brot für alle und Fastenopfer uns in der Klima-Allianz für eine gerechte, zukunftsfähige Klimapolitik ein, die allen zu Gute kommt und nicht an den Grenzen Halt macht. Die Klima-Allianz unterstützt eine ehrgeizige, faire und nachhaltige Klimapolitik für die Schweiz, die auf wissenschaftlichen Ergebnissen basiert und sich verpflichtet, die Ziele der internationalen Klimaabkommen umzusetzen.

  • Das kannst du machen:

    Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende, damit Menschen auf den Philippinen, Indonesien und anderen Ländern im globalen Süden zu ihren Rechten kommen und sich gegen die Folgen des Klimawandels wehren können – auf Gemeindeebene, national und international.
    Danke für deine Spende!

Welche Auswirkungen hat unser Handeln auf andere Regionen?